Frau mit Migräne

Rund um Migräne

Kopfschmerz ist nicht gleich Kopfschmerz. Wer an einer Migräne leidet, weiß das nur zu gut. Denn so ähnlich die beiden Erkrankungen scheinen – so unterschiedlich sind sie doch. Was eine Migräne ausmacht, wie sie entsteht und mit welchen Symptomen sie einhergeht, erfahren Sie in unserem Überblick.

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Was ist Migräne? – Symptome und Auslöser auf einen Blick

Ein pochender oder pulsierender Schmerz, der häufig im Nacken beginnt und einseitig auftritt – mit Migräne sind Sie nicht alleine: Etwa zehn Millionen Menschen in Deutschland sind davon betroffen. Dabei macht die neurologische Erkrankung keine Ausnahme und tritt ganz unabhängig von Alter und Geschlecht auf. Bis zu viermal pro Monat können die Schmerzen auftreten – und bis zu drei Tage anhalten. Täglich ereignen sich so fast 320.000 Migräneattacken in Deutschland.
Doch der Schmerz kommt selten allein: Die Geräusche sind zu laut, das Licht zu grell und die Gerüche zu intensiv – kaum auszuhalten. Oft rast das Herz noch, Übelkeit macht sich breit, der Mund ist trocken und der Appetit bleibt aus. Migräne bedeutet eine Beeinträchtigung des Alltags – und Angst vor der nächsten Attacke. Für Außenstehende ist das nur schwer nachzuvollziehen. Informieren Sie sich näher über das Leben mit Migräne, deren Auslöser und Therapiemöglichkeiten.

Migräne ist nicht gleich Migräne: Formen und Abgrenzung

Der pochende Schmerz hinter den Schläfen – ist das schon Migräne oder sind das doch nur Kopfschmerzen vom Spannungstyp? Nicht immer ist es leicht, die beiden Schmerzarten zu differenzieren. Dabei lassen Faktoren wie Dauer, Schmerzcharakter sowie Intensität durchaus eine Unterscheidung zu. Der wichtigste Indikator ist jedoch das Auftreten der Begleitbeschwerden: Übelkeit und Erbrechen treten bei Kopfschmerzen vom Spannungstyp nicht auf, während Licht- und Lärmempfindlichkeit zwar vorkommen können, aber nicht typisch sind.
Bei knapp einem Drittel der Migräne-Betroffenen kündigt sich die Attacke bereits zwei Tage vorher an. In etwa 80 Prozent geht die Migräne ohne Aura einher, sprich, es treten keine Sehstörungen, Lichtblitze oder Gefühlsstörungen auf. Ist dies der Fall, ist meist von einer Migräne mit Aura die Rede. Was Sie sonst noch über Migräne wissen sollten? Lesen Sie mehr über natürliche Hilfe, den Migränekalender und vorbeugende Maßnahmen.