Behandlung von Migräne – mit und ohne Medikamente

Vorbeugung und Behandlung von Migräne

Frau macht Yogaübungen: Vorbeugung und Behandlung von Migräne ohne Medikamente

Die Prophylaxe der Migräne ist ein wichtiger Bestandteil der erfolgreichen Behandlung.

Die Präventionstherapie durch medikamentöse und nichtmedikamentöse Prophylaxe hat es zum Ziel, die Häufigkeit, Schwere und Dauer der Migräne zu senken. Es ist wichtig, die Auslösefaktoren zu vermeiden, die Symptome zu kontrollieren und Medikamente zur Prophylaxe zu sich zu nehmen.

Medikamentöse Therapie von Migräne

Die regelmäßige Einnahme von Schmerzmitteln ist indiziert bei mehr als 3 Migräneattacken pro Monat, sowie bei langen und besonders schweren Attacken. Für die effektive Behandlung der Migräne werden u. a. folgende Medikamente verwendet:

  • Nichtopioid-Analgetika (Ibuprofen, Acetylsalicylsäure (ASS), Paracetamol)
  • Triptane (speziell gegen Migräne entwickelte Medikamente - Sumatriptan, Naratriptan, Eletriptan)
  • Antiemetika (gegen Übelkeit)
  • Alkaloide
  • Steroide
  • Antidepressiva

Betablocker: Migräne mit Propanolol & Co. behandeln

Die Betablocker hemmen die Stresshormone und senken den Blutdruck. Der positive Effekt der Betablocker in Bezug auf die Migräne wurde zufällig festgestellt. Patienten mit Bluthochdruck und Migräne, die Betablocker eingenommen haben, berichten auch von einer Linderung der Kopfschmerzen. Die genaue Wirkungsweise bei Migräne konnte noch nicht genau festgestellt werden. Betablocker der ersten Wahl sind Metoprolol und Propranolol. Vor allem bei Herzkrankheiten- Bluthochdruck, Herzinsuffizienz, Herzrhythmusstörungen oder Herzinfarkt- werden Betablocker eingesetzt. Zur Migräne-Prophylaxe werden sie auch oft verschrieben.

Nichtmedikamentöse Therapie von Migräne

Die Änderung der Lebensführung spielt bei den Patienten eine wichtige Rolle. Die Vermeidung von Genussgiften, Stress und anderen Triggerfaktoren tragen zur Linderung der Symptome bei.

Autogenes Training, Yoga, Musik, Physio- und Hydrotherapie oder sportliche Aktivitäten sind wichtig für die Entspannung und helfen, den körperlichen Ausgleich wiederzugewinnen.

Allerdings gibt es auch einige andere Konzepte, die helfen, Migräne-Attacken zu lindern. So gibt es zum Beispiel seit kurzem ein Migräne – Stirnband, das durch einen Kühleffekt die Migränebeschwerden lindert.

In den letzten Jahren ist die Akupunktur zu einer bevorzugten Therapiemethode geworden und wird von den Ärzten als alleinige oder zusätzliche Behandlung empfohlen.

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