Migräne: Welche Kosten übernimmt die Krankenkasse?

Sparschwein: Geld sparen bei der Behandlung von Migräne durch Kostenübernahme seitens Krankenkasse

Die Behandlungsansätze für Migränepatienten sind sehr unterschiedlich. Bei der Behandlung von Migräne kommen Medikamente, Sport, verhaltenspsychologische Maßnahmen, Akupunktur und Therapien in speziellen Schmerzkliniken zum Einsatz. Welche Kosten die Krankenkasse bei der Behandlung von Migräne übernimmt, muss im Einzelfall geklärt werden.



Ärzte können Medikamente gegen Migräne (z. B. Triptane) verschreiben, die bei heftigen Migräneattacken eingenommen werden können. Außerdem ist Akupunktur eine weitere Möglichkeit Migräne zu behandeln. Private Krankenkassen übernehmen die anfallenden Kosten für die Akupunktur, wenn die medizinische Notwendigkeit belegt wird.

Krankenzusatzversicherungen: weitere Leistungen für Migräne-Patienten

Inwieweit die gesetzliche Krankenkasse die Kosten für eine Akupunktur übernimmt, muss vorab geklärt werden. Seit dem Jahr 2006 übernehmen Krankenkassen die Kosten, wenn es um chronische Knie- und Rückenschmerzen geht. Bei weiteren Anwendungsmöglichkeiten, wie zum Beispiel der Nadeltechnik zur Behandlung von Migräne muss der Patient die Kosten oft noch selbst übernehmen. Hier kann sich eine zusätzliche Ergänzungsversicherung bezahlt machen. Im Internet gibt es zahlreiche Angebote, um sich über günstige Krankenzusatzversicherung zu informieren.

Bei Vertragsabschluss einer Krankenzusatzversicherung sollte klar sein, welche Kosten von der Versicherung übernommen werden. Versichern Sie nur solche Leistungen, die Sie auch wirklich in Anspruch nehmen wollen. Oft gibt es keine Einzelpakete, die zum Beispiel nur Anwendungen beim Heilpraktiker abdecken. In diesem Fall zahlen sich Dreierpakete aus. Hier werden beispielsweise für Zähne, Brille und Heilpraktiker Kosten übernommen. Preiswerte Zuschüsse erhalten Sie z. B. bei der Debeka oder der HanseMerkur.

Kostenübernahme der Migränetherapie durch gesetzliche Krankenkassen

Wenn die Schmerzen sehr stark sind, Ihr Leben massiv beeinträchtigen und ambulante Therapieansätze nur mäßigen Erfolg zeigen, sollten Migränepatienten darüber nachdenken, sich in einer Schmerzklinik behandeln zu lassen. In Studien wurde nachgewiesen, dass Migränepatienten, die in einer Schmerzklinik behandelt wurden, noch Jahre später bedeutend weniger Schmerzen haben. Die Kosten für die Schmerztherapie übernimmt in der Regel jede gesetzliche Krankenkasse, da es sich um eine vertragsärztliche Leistung handelt. Allerdings können weitere Kosten (wie z.B. Zuzahlungen für Verordnungen) auf Sie zukommen.Weiterführende Informationen: Migräne: Hilfe aus der Natur >>

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